Leistung
Internationaler Kühltransport in Europa
Tägliche Abfahrten aus Katalonien in 20 europäische Länder, durchgängig mit eigenem Material: dieselbe Zugmaschine, derselbe Auflieger und derselbe Fahrer von der Beladung bis zur Zustellung.
Länder mit aktiver Abdeckung
Der Betrieb deckt 20 Länder in West-, Mittel- und Osteuropa ab. Das sind keine Katalogziele: Es sind Länder, in denen täglich unsere Züge unterwegs sind.
- Iberische Halbinsel
- Spanien, Portugal, Andorra
- Westeuropa
- Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg
- Mitteleuropa
- Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn
- Südeuropa
- Italien, Slowenien, Kroatien
- Norden und Osten
- Dänemark, Rumänien, Bulgarien
Orientierende Transitzeiten ab Barcelona
Die Laufzeiten hängen von den Be- und Entladefenstern sowie von den Lenk- und Ruhezeiten ab. In Doppelbesatzung verkürzt sich der Transit nahezu auf die Hälfte, weil das Fahrzeug nicht für die Ruhezeit anhält.
| Ziel | Entfernung ca. | Üblicher Transit |
|---|---|---|
| Südfrankreich (Perpignan, Montpellier) | 200 – 400 km | 24 Std. |
| Frankreich Mitte und Norden (Lyon, Rungis) | 650 – 1.050 km | 24 – 48 Std. |
| Norditalien (Mailand, Bologna) | 1.000 – 1.150 km | 24 – 48 Std. |
| Schweiz (Basel, Zürich) | ~1.000 km | 24 – 48 Std. |
| Deutschland (Frankfurt, München) | 1.350 – 1.400 km | 48 – 72 Std. |
| Benelux (Antwerpen, Rotterdam) | 1.400 – 1.500 km | 48 – 72 Std. |
| Norddeutschland (Hamburg, Berlin) | 1.850 – 1.900 km | 48 – 72 Std. |
| Polen (Posen, Warschau) | 2.100 – 2.400 km | 72 – 96 Std. |
Was die Laufzeit tatsächlich bestimmt
Die Laufzeit eines internationalen Transports bestimmt weniger die Entfernung als die Verordnung (EG) Nr. 561/2006, die Lenk- und Ruhezeiten EU-weit festlegt. Ihre wichtigsten Grenzen:
- Höchstens 9 Stunden Tageslenkzeit, zweimal pro Woche auf 10 verlängerbar.
- 45 Minuten Pause spätestens nach viereinhalb Stunden Lenkzeit.
- 11 Stunden tägliche Ruhezeit, bis zu dreimal pro Woche auf 9 reduzierbar.
- Höchstens 56 Stunden Wochenlenkzeit und 90 Stunden in zwei aufeinanderfolgenden Wochen.
Eine Fahrt ohne diese Obergrenzen zu planen, führt zu Zusagen, die nicht gehalten werden. Die Routenplanung berücksichtigt sie von Anfang an, ebenso wie die Wochenend- und Feiertagsfahrverbote der einzelnen Länder — in Frankreich, Deutschland und Österreich prägen sie den Terminplan erheblich.
Zoll und Länder außerhalb der Europäischen Union
Innerhalb der EU bewegt sich die Ware frei, ohne Zollabfertigung. Zwei Ziele des Netzes liegen außerhalb des EU-Zollgebiets:
- Schweiz
- Ausfuhr- und Einfuhranmeldung, T1-Versandverfahren wo einschlägig, und die LSVA für den Schwerverkehr.
- Andorra
- Zollabfertigung in beide Richtungen.
Für Erzeugnisse tierischen Ursprungs kommen Veterinärkontrollen an der Eingangsstelle hinzu. Details je Korridor unter Strecken und Korridore.
Häufige Fragen
Wird unterwegs der Fahrer oder das Fahrzeug gewechselt?
Nein. Bei einer Komplettladung fährt derselbe Zug die gesamte Strecke von der Beladung bis zur Zustellung, ohne Umschlag und ohne Aufliegerwechsel. Auf eiligen Verkehren fährt ein zweiter Fahrer im selben Fahrerhaus mit und übernimmt am Steuer, die Ware wird zwischendurch aber nie angefasst.
Kann die Position des Fahrzeugs verfolgt werden?
Ja. Die gesamte Flotte ist dauerhaft geortet, und die Disposition kann jederzeit unter +34 972 863 031 Position und Status einer Fahrt mitteilen. Beim Abschluss enthält der Bericht Route, Stopps und die Ereignisse der Fahrt.
Welches Dokument begleitet die Ware im internationalen Verkehr?
Der CMR-Frachtbrief nach dem gleichnamigen internationalen Übereinkommen, vom Empfänger bei der Zustellung unterzeichnet. Hinzu kommen das ATP-Zertifikat des Fahrzeugs und, je nach Ware, die einschlägige Gesundheits- oder Rückverfolgbarkeitsdokumentation.
Sie müssen temperaturgeführte Ware bewegen?
Nennen Sie uns Be- und Entladeort, Solltemperatur und Volumen. Ein fester Ansprechpartner meldet sich innerhalb eines Werktages mit einem verbindlichen Angebot. Wenn es eilig ist, rufen Sie an.